Der Kaffee ist fertig...
»Auch gute Nachrichten sind Nachrichten«
(Leitsatz von Frank Elstner, ehemaliger Programmchef von Radio Luxemburg)



Foto: © Stefan Förster

„Der Kaffee ist fertig, klingt des net unglaublich lieb...“ Wann habe ich diese alte Soft-Schnulze von Peter Cornelius zum letzten Mal gehört? „Nun nehmen's mal die Hände aus dem Spülbecken“ sagt eine ungestresste, ruhige Frauenstimme, „Trinken's 'n Kaffee mit uns. Den Altweibersommer, den feiern wir jetzt hier auf Radio Tirol mit Schlagern und Evergreens...“ Danach schmettert Elvis Presley sein 'Wooden Heart' durchs Zimmer. Ich drehe lauter. Wusste gar nicht mehr, dass dieser volkstümlich klingende Song einer seiner größten Hits war. Zwei Sätze singt er dabei sogar auf Deutsch: „Muss i denn, muss i denn, zum Städtele hinaus, Städtele hinaus und du mein Schatz bleibst hier.“ Es lag was in der Luft und so entstand die Idee, ein paar Funksignale aus dem Äther abzufangen und hier festzuhalten. (ap)

»In Deutschland ist Hilfsbereitschaft
mehr als nur ein Wort.«
(Patricia Riekel, Chefredakteurin der Zeitschrift BUNTE [seit mehr als
20 Jahren]. »hallo hessen« mit Selma Üsük, hr-fernsehen, 8.9.2015) 

»Das Einzige wo ich klamottentechnisch
noch geschlagen werde, ist der Vatikan.«
(Thomas Gottschalk ["Mr. Wetten, dass...?"], feierte am 18. Mai seinen
65. Geburtstag. Aktuell ist er mit seinem Buch "Herbstblond" auf Lesereise. Eine Kostprobe daraus gabs bei Frank Elstner in 'Menschen
der Woche'. SWR Fernsehen, 16.5.2015)

»Erotik finde ich ganz schön. Aber es muss
auch was Gutes zu Essen geben.«
(Léa Linster, Spitzenköchin aus Luxemburg, Aktuelles Buch:
"Mein Weg zu den Sternen". 'Kölner Treff', WDR Fernsehen, 6.3.2015)


»Ich hab' das ganz große Glück,
dass ich das mache was ich liebe.«
(Liane Jessen, Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks.
Wurde für ihre Verdienste um den Fernsehfilm im Rahmen des "FernsehfilmFestivals Baden-Baden" mit dem Hans-Abich-Preis 2014 geehrt. »hallo hessen«, hr fernsehen, 16.1.2015)

»Wenn man fest daran glaubt,
passieren Wunder.«
(Michael Aufhauser, "Aiderbichler". 'hr2-Doppelkopf'
mit Gastgeberin Karin Röder, hr2-kultur, 20.10.2014.)

»Denken ist wie googeln - nur krasser.«
(Jan Weiler, Schriftsteller. '3 nach 9', NDR Talkshow
mit Giovanni di Lorenzo und Judith Rakers. 25.7.2014)

»Die besten Dinge passieren einfach um
uns herum. Man muss sie nur aufschreiben.«
(Jaroslav Rudis, tschechischer Schriftsteller ["Vom Ende des Punks in Helsinki"]. 'das blaue sofa' - Gespräch von der Leipziger Buchmesse
mit Marie Sagenschneider, Deutschlandradio Kultur. 3sat, 15.3.2014)

»...Dann brauche ich natürlich ganz viele kleine Instrumente, die mir im Alltag helfen mich nicht kleinkriegen zu lassen: Ich möchte mein Leben vertiefen. Ich möchte mehr lieben. Ich möchte freier sein. Ich möchte weniger getrieben sein und schon gar kein Opfer. Ich möchte ganz bewusst mein Leben selbst gestalten.«
(Nina Ruge, Moderatorin, Autorin, UNICEF-Botschafterin. Aktuelles Buch: "Der unbesiegbare Sommer in uns". 'Tietjen talkt' mit Bettina Tietjen.
NDR 2, 15.12.2013)

»...es ist ja gar keine Frage, dass eine gut funktionierende Demokratie für die Menschen am besten ist und für die Wirtschaft auch. Man muss sie nur am Leben erhalten, und es gibt keinen Endzustand, sondern die muss sich ständig weiterentwickeln, weil die Menschen sich verändern, mehr wissen, mehr Informationen haben, und dann kann man nicht so tun, als wäre das Wahlvolk blöd. Wir sind nicht blöd. Das was wir haben ist gut, aber man muss es richtig nutzen...«
(Walter Sittler, Schauspieler ["Girl Friends", "Der Kommissar und das Meer"], Aktuelles Buch "Zeit, sich einzumischen"; "199 kleine Helden" - Internationales Kurzfilmprojekt mit seiner Frau Sigrid Klausmann-Sittler. 'Tietjen talkt' mit Bettina Tietjen, NDR 2, 8.12.2013)

»Dinge, die wir nicht ändern können,
müssen wir radikal akzeptieren.«
(Dr. Georg Pieper, Psychologe und Trauma-Experte.
Nachtcafé "Aus der Bahn geworfen", mit Wieland Backes
vom 20.12.2013. SWR Fernsehen, 18.4.2014)

»Ich glaube, dass es mehr zwischen Himmel
und Erde gibt, als wir uns träumen lassen. Ich
glaube auch, dass Energie nicht verloren geht.«
(Mariele Millowitsch, Schauspielerin [Kölsches Mädchen mit Wiener Wurzeln], 'Zimmer frei', WDR Fernsehen, 9.2.2014)

»Wer Anstand hat, hält Abstand.«
(Andreas Klodt, evangelische Kirche. Aus "Ein Zelt in der Wüste".
Schon in der Bibel gibt es absoluten Respekt vor der Privatheit eines Menschen. SWR4 Rheinland-Pfalz 'Morgengruß', 6.00 Uhr, 28.1.2014.
Auch als Podcast abrufbar. www.swr4.de)

4-Zeiler von Fred Endrikat
Vorgetragen von
Dieter Hildebrandt
»Es ist so schön im Frühling wohl zu riechen,
obwohl ich sonst kein Kostverächter bin.
Ich wollte meinem Herrn Direktor in den Hintern kriechen, doch leider saßen schon ein Dutzend Vorgesetzte drin.«
(hr1 Talk, 9.2.2012)  

»Ich finde ein Knie oder eine Hüfte, die nicht
mehr funktionieren, viel schlimmer als Falten. Weil sie einen so begrenzen.«

(Mechthild Großmann, Schauspielerin seit mehr als 40 Jahren,
spielt die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm im Münsteraner Tatort. "Alleinstellungsmerkmal" wegen ihrer tiefen Stimme. WDR 2 MonTalk
mit Christine Westermann, 28.10.2013)

»Ich durfte immer die Sesamstraße gucken
und auch die Sendung mit der Maus. Da habe
ich für meinen Teil sehr viel gelernt. Das war
in dem Moment tatsächlich Bildungsfernsehen. Das hab ich wirklich aufgesogen wie so 'n Schwamm. Das sind Erinnerungen, die haben
sich eingeprägt bis heute.«

(Linda Zervakis, Tagesschau-Sprecherin, 'Tietjen talkt'
mit Bettina Tietjen, NDR 2, 17.11.2013) 

»Während der Schulzeit bin ich ohne Sitzenbleiben bis zum Abitur durchgekommen, das ist ne große Leistung, wenn ich denke wie viele Politiker, Thomas Mann und andere alle mal sitzen geblieben sind. Das habe ich geschafft. Aber da war ich überhaupt kein Wunderkind, sondern nur gut in den Fächern, die ich geliebt habe: Deutsch, Englisch, Geschichte. Man lernt das, was einen interessiert, was man gerne tut.«
(Helmut Markwort, Journalist, der "Blattmacher der Nation" [Herausgeber Nachrichtenmagazin "Focus", wurde 1993 gegründet als Konkurrenz zum "Spiegel", entwickelt von Helmut Markwort zusammen mit Dr. Hubert Burda], Vorsitzender des BR-Sonntagsstammtisch. 'Unter vier Augen'
mit Sabine Sauer, Bayerisches Fernsehen, 26.10.2013)

»Die Demokratie ist in meiner Sicht die beste  Regierungsform und auch Lebensform, aber sie verlangt sehr viel. Sie verlangt, dass Bürger nicht nur sich engagieren, sondern sie verlangt auch, dass man versteht wie Politik abgeht und welches Grundlagen dieses Systems sind.«
(Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin, Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance.  'Eins zu Eins. Der Talk' mit Achim Bogdahn, Bayern 2, 2.5.2012)

»Als ich auf BAYERN 3 mittags eine Musiksendung moderiert habe, Montagsmix, wir konnten ja die Musik noch selber aussuchen. Davon träumt heute jeder Radiomoderator. Wir durften noch mit einem eigenen Plattenkoffer ankommen und aussuchen was wir wollten. Mein Faible war da immer so ein bisschen Leute zu spielen, die noch nicht so bekannt waren, die ich aber gut fand.«
(Sabine Sauer, Moderatorin und Journalistin ["Wir in Bayern",
Talk am Sonntagnachmittag "Unter vier Augen"], moderierte
von 1985 bis 1992 "Das Morgentelegramm" auf BAYERN 3,
'Stars & Hits' mit Thorsten Otto, BAYERN 3, 22.1.2012)

»Das Ende meiner Filmkarriere war sozusagen
der Anfang meines richtigen Lebens.«

(Dr. Marianne Koch, Ärztin und Buchautorin. Spielte bis 1970 in rund 70 Filmen, unter anderem mit Gregory Peck und Clint Eastwood. Gehörte zur Stammbesetzung des legendären TV-Ratespiels 'Was bin ich?' mit Robert Lembke und moderierte TV-Talkshows. 1971 nahm sie ihr Medizinstudium wieder auf. Bis 1997 praktizierte sie in München als Internistin.
Auf Bayern 2 ist Dr. Marianne Koch mit der wöchentlichen Sendung
'Das Gesundheitsgespräch' zu hören. 'Leute heute', ZDF, 21.11.2011)


»Heimat ist kein Ort,
nur ein Gefühl.«
(Armin Müller-Stahl, Schauspieler, Maler, Schriftsteller.
ZDF MonaLisa, 5.9.2015)

»Wenn du liebst, was du hast, dann hast du alles was du brauchst.«
(Armin Hauser, Moderator
'SWR4 Der Abend', Spruch
zum Schluss der Sendung
um 23.56 Uhr. 5.5.2015)


»Man wächst mit
der Herausforderung,
und ich liebe Herausforderungen.«
(Beatrice Egli, Schlagersängerin. 'Zimmer frei', WDR Fernsehen, 1.3.2015)

»Wir spielen die Musik, die wir immer gespielt haben, denn etwas anderes kennen wir nicht.«
(Thomas Gottschalk, 'BAYERN 3 Kultabend' mit Thomas Gottschalk und Fritz Egner, 20.4.2014)

»Denken Sie daran, was immer Sie tun, tun Sie's mit einem Lächeln.«
(Petra Hartmann, Moderatorin
'hr4 - Wünsch dir was', 16.2.2014)


»Wenn du's nicht machst, wirst du nicht wissen,
ob du's kannst.«
(Margie Kinsky, Kabarettistin ["Kinsky legt los!"], verheiratet mit Schauspieler und Regisseur Bill Mockridge ["Lindenstraße"]. 'Kölner Treff', WDR Fernsehen, 14.2.2014)

»'Liebe ist niemals ohne Schmerz', sagte der Hase und umarmte den Igel.«
(Armin Hauser, Moderator 'SWR4 Der Abend', Spruch zum Abschluss seiner Sendung, 27.1.2014)

»Das Radio ist so etwas wie ein guter Freund,
der Tag und Nacht für einen da ist.«

(Romain Fehlen, Moderator
SWR4 Der Abend, 22.1.2014)

»Musik muss man nicht verstehen, Musik muss man fühlen.«
(David Garrett, Star-Geiger ["Der Teufelsgeiger"], begann im Alter von vier Jahren Geige zu spielen, NDR Talk Show, 13.12.2013)

»Reich ist nicht wer viel hat, sondern wer wenig braucht.«
(Jürgen Todenhöfer, Autor,
'Kölner Treff', WDR Fernsehen, 29.11.2013)


»Wenn man los lässt,
hat man zwei Hände frei.«
(Geert Müller-Gerbes, Journalist, Talkmaster, früher Chefkorrespondent RTL Hörfunk und RTLplus. Hat im Großvater-Dasein seine Erfüllung gefunden. 'Nachtcafé' mit Wieland Backes, SWR Fernsehen, 22.11.2013)

»Nicht auf irgendwas warten, sondern leben.«
(Christine Westermann, Moderatorin und Autorin,
NDR Talkshow, 22.11.2013)


»Was haben die Leute eigentlich vor Twitter gemacht? Sie mussten alles für sich behalten.«
(Mareile Höppner, Moderatorin, 'Brisant', Das Erste, 30.9.2013)


»Ob so viele Flops wie
ich sie hatte dazu gehören, weiß ich nicht. Man lernt daraus.«
(Hape Kerkeling, Komiker
[Schrieb den Bestseller "Ich bin dann mal weg"]. 'Zimmer frei', WDR Fernsehen, 20.11.2011)


»Sommer ist so wie gestern.«
(Helmer Litzke, 'Guten Morgen Deutschland', RTL RADIO, 3.8.2011)

»Hier sind The River Boys. Mit denen können wir jetzt mal ein bisschen davon segeln. Vielleicht von der Weser in die Nordsee...«
(Britta Uphoff zum Titel
"If Were A Sailor", 'Der Mittag', Bremen Eins, 10.11.2010)


»...Ich brauche Veränderung, denn das
ist auch Entwicklung, und es ist ein Lernstatus.«
(Dunja Hayali, Journalistin und Moderatorin. Wurde von Klaus Kleber für das heute journal engagiert und wechselte nach einem Jahr zum ZDF-Morgen-magazin. Zum WDR 2 MonTalk mit Christine Westermann hat
sie ihren Golden Retriever Emma mitgebracht - die Hündin ist
für sie Wegbegleiter und Weggefährte. 24.10.2011)


»Letzte Woche hatten
wir Vollmond und
deshalb gibt es jetzt
eine der schönsten Mondschnulzen: Moonriver.«
(Lutz Ackermann, 'Sweet, soft
and lazy', NDR 1 Niedersachsen, 24.10.2010)


»Ein guter Kuss bringt immer einen guten
Traum mit sich...«

(Lea Linster, Starköchin aus Luxemburg, zu ihrem Lieblingssong von Rod Stewart
'A kiss to build a dream on',
hr1 Talk, 10.10.2010)

»Das WDR 2 Mittagsmagazin mit
Tom Hegermann um
fünf Minuten nach halb eins, und nein, wir pfeifen noch nicht aus dem letzten Loch...«

(im Hinblick auf den Titel "Joung folks" mit Peter Bjorn and John, WDR 2, 8.10.2010)


»Gegen Angriffe kann
man sich wehren. Gegen Lob ist man machtlos.«

(Siegmund Freud)
'Der Kaffee ist fertig' - Das heutige Kalenderblatt mit Elmar Gunsch, RAI Sender Bozen. 2.10.2010

»Musik und Fußball
sind die schönsten Dinge,
die es gibt.«

(Rolf Töpperwien, Journalist, Fußball-Legende. Musikreporter wäre Plan B gewesen. WDR 2 MonTalk mit Steffi Neu, 27.9.2010)

»Dalida mit 'Am Tag
als der Regen kam' -
ein alter Hit passend
zum aktuellen Wetter.«

(Hans-Heinrich Obuch, 'Spielwiese', NDR 1 Niedersachsen, 26.9.2010)

»Damit Ihr Bügeleisen schneller über die Klamotten gleitet,
haben wir den passenden Hit für Sie: "Jeans On"
von David Dundas.«

(Julia Siegel, RTL RADIO, 25.8.2010)

»So prickelnd wie ein Gläschen Sekt zum Mittagessen: "Fever"
von Elvis Presley.«

(Inka Gluschke, 'Hallo Brandenburg', Antenne Brandenburg, 7.4.2010)