Radioarchiv

 Memories aus 20 Jahren RADIOJournal

Radio-Nachrichten 2010

• 30 Jahre Saarlandwelle: SR 3 Saarlandwelle feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einer großen Programmaktion. 30 Tage lang gab es jeden Tag einen ganz besonderen Blick auf die Geschichte dieser Region. Die Hörer konnten das Land und seinen Sender in einer einmaligen Radiochronik erleben. Am 7. Januar 1980 wurde das erste deutsche regionale Vollprogramm, SR 3 Saarlandwelle, zum ersten Mal ausgestrahlt. Die Radiochronik kann im Internet durchgeblättert werden. www.sr3.de

• Klick the Kick: Im offiziellen Werder Bremen-Podcast, der vor jedem Bundesliga-Heimspiel produziert wird und immer am Montag ab 15.00 Uhr online ist, berichtet ffn-Stadionsprecher Philipp Wedelich in einem rund achtminütigen Newsbreak über das letzte Spiel der Grün-Weißen, Neuigkeiten aus dem Verein, Hintergründen zu Spielern und Trainern sowie jede Menge Klatsch und Tratsch aus dem Werder-Stadion. Der Podcast kann im Internet und im iTunes-Store unter Podcast kostenlos abonniert werden. www.ffn.de Foto: @ ffn

• Rahmenprogramm für alle NRW-Lokalradios: Das Aachener Lokalradio Antenne AC ist am 11. Januar in den NRW-Lokalradio-Verbund zurückgekehrt. Damit beliefert radio NRW wieder flächendeckend alle 46 Lokalradios in Nordrhein-Westfalen mit seinem Rahmenprogramm. Bereits von 1993 bis 1999 stand das Aachener Lokalradio bei radio NRW unter Vertrag. www.radionrw.de

• Neue Musiksendung in SWR3: Die Radio-Musikshow »SWR3 Intensiv« heißt jetzt »SWR3 Pop Shop«. »Pop Shop« hieß auch die legendäre Radiosendung, die fast auf den Tag genau vor 40 Jahren gestartet wurde. Mit dem neuen Popformat übernahm SWF3 damals eine Vorreiterrolle in der deutschen Radiolandschaft. Musikspezialisten und DJs wie Bernd Lechler, Jochen Graf und Michael Spleth moderieren die Show für Fans moderner und innovativer Popmusik. www.swr3.de

• Dresden hat eine eigene Hymne: „Hier ist Dresden. Hier gehör’ ich hin. Hier lebt es sich am besten!“ ist der Song der Schülerband „4und4“. Zusammen mit Chef Norbert Binder haben die sechs Kids (10 bis 12 Jahre) der 26. Grundschule am Markusplatz ihren Song bei Radio Dresden eingereicht und damit auch gewonnen. Hintergrund: Der Sender rief bis Ende Februar seine Hörer auf, Liebeserklärungen an Dresden zu schicken. Prompt wurde die Band um Jonathan Seifert, Elisabeth Gerschkovitsch, Valentina Rosales, Yolanda Rosales und Toni Weber ins Radio Dresden-Studio in den Ammonhof eingeladen. Dort präsentierten sie ihre Hymne live im Radio. Norbert Binder begann vor vier Jahren in der Musik-AG der 26. Grundschule mit den Kindern in der Band zu arbeiten. Den Text haben die Schüler zusammen geschrieben. www.radiodresden.de Foto: © BCS

• Auszeichnung für Radio LOTTE: Für das Projekt „Radiopoly - die Radiobrücke Weimar-Erfurt“ ist Radio LOTTE in Weimar mit dem Ehrenamtspreis der PARITÄTISCHEN Thüringen ausgezeichnet worden. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde in Neudietendorf übergeben. Der PARITÄTISCHE Thüringen zeichnet jedes Jahr Projekte aus, die durch ehrenamtliches Engagement entstanden sind. Radio LOTTE hat in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag gefeiert. Durch ehrenamtliches Engagement ins Leben gerufen, ermöglichen aktuell rund 120 Mitarbeitende ein Programm von 75 Stunden pro Woche. Unterstützt wird das nichtkommerzielle Stadtradio von über 500 Mitgliedern des „Radio LOTTEClub“. Diese bundesweit einmalige Einrichtung unterstützt den Sendebetrieb. www.radiolotte.de  

• Zehn Jahre »Herzenssache«: Im Jahr 2010 feiert „Herzenssachse“, die Kinderhilfsaktion von Saarländischem Rundfunk und Südwestrundfunk, den zehnten Geburtstag. Der Verein wurde im Jahr 2000 auf Initiative des SWR gegründet. Der SR trat ein Jahr später dem Verein bei. Weitere Partner sind die Sparda-Bank Baden-Württemberg und die Sparda-Bank Südwest. Ziel der Aktion „Herzenssache“ ist es, kranke und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in den Sendegebieten der beiden Rundfunkanstalten, also im Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, zu unterstützen. Dabei stellt der Verein sicher, dass jeder von den Hörerinnen und Hörern gespendete Cent auch bei den Bedürftigen ankommt. www.herzenssache.de

• Neue Schlager-Hitparade in Norddeutschland: Am Sonntag, 7. März, hat NDR 1 Niedersachsen mit »TOP 15 - die Hitparade« die einzige Schlager-Hitparade in Norddeutschland gestartet. Von nun an treten jeden Sonntag zwischen 12.00 und 14.00 Uhr aktuelle Titel von bekannten Stars und talentierten Newcomern gegeneinander an. Mehr als 100.000 Schlager-Fans sorgten für einen fulminanten Start. 111.421 Stimmen sind per Postkarte (58.854) und Internet (52.567) beim Radiosender in Hannover eingetroffen. Nach dem Echo gewann die 25-jährige Sängerin Helene Fischer mit ihrem Titel „100 Prozent“ die erste Schlager-Hitparade von NDR 1 Niedersachsen. Damit konnte sie sich vor die erfolgreichste deutsche Sängerin des letzten Jahrzehnts platzieren: Andrea Berg erreichte mit „Wenn du jetzt gehst, nimm auch deine Liebe mit“ den zweiten Platz vor Semino Rossi mit „Für jeden der einsam ist“. „Besonders freue ich mich über die platzierten Newcomer. So bekommt der Schlagernachwuchs eine Chance und der Schlager modernisiert sich selbst“, so Musikchef Henry Gross (im Bild mit Helene Fischer). www.ndr.de/hitparade Foto: © NDR

• Zum 1000. Mal »Sonntagsraten« bei MDR FIGARO: Wie hieß der Mann, nach dem der absolute Nullpunkt benannt ist? Wann gingen bei Olympischen Spielen der Neuzeit erstmals Frauen an den Start? Was aß Luther am liebsten? Drei Fragen aus bisher insgesamt 29.220 Rätselgeschichten, die Jürgen Schulz am Sonntagvormittag seinen Hörern auftischte. Mit der 1000. Folge des »Sonntagsraten« am 28. Februar, kamen weitere fünf Geschichten mit fünf Fragen dazu. Jürgen Schulz, seit über zehn Jahren Autor und Moderator der Sendung, präsentiert das »Sonntagsraten« als unterhaltsame, populäre Wissensvermittlung. Es gehört zu den beliebtesten Sendungen bei MDR FIGARO. www.figaro.de

• Schlagerstar Semino Rossi durfte im Februar in Trier im Vorfeld seines Konzertes den renommierten Musikpreis „SWR4 Schlagerstern“ aus der Hand von Programmchef Wolfhard Klein entgegennehmen. Ende vergangenen Jahres wählten die Hörer der Radiowelle SWR4 Rheinland-Pfalz den Titel „Rot sind die Rosen“ von Semino Rossi beim »SWR4 Schlagermarathon« auf Platz 1. Die Auszeichnung zeigt das Konterfei des stimmgewaltigen Künstlers auf einer Glasskulptur. Semino Rossi will den Preis an einem ganz besonderen Ort in seinem Haus in Österreich aufstellen. www.swr4.de
Foto: © SWR

• FFH-Academy gestartet: Die erste Radio-Akademie in Deutschland hat ihren Dienst aufgenommen. Norbert Linke (ehemaliger Nachrichtenchef von FFH), leitet die FFH-Academy mit Sitz im Funkhaus der Radio /Tele FFH in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main. Die Fort- und Weiterbildungseinrichtung für Hörfunk-Journalisten bietet auch Bewerber-Trainings für Medienjobs an
und macht Manager und Pressesprecher in PR und Krisen-Kommunikation fit. Weil HIT RADIO FFH Partner und Namensgeber der FFH-Academy ist, nutzen die Seminarteilnehmer Studios und Technik im Funkhaus des Senders. Auch die Dozenten stammen aus dem Hause FFH.
www.ffh-akademie.de

Ein Flaggschiff des Bayerischen Rundfunks feiert Geburtstag. Das »Notizbuch« ist eine der ältesten und bekanntesten Sendungen des Bayerischen Rundfunks. Zusammen mit dem »Tagesgespräch« ist es die meistgehörte Sendung in Bayern 2. Am 3. Mai 1960 startet das »Notizbuch« gemächlich, zu einer Zeit, die vom gesellschaftlichen Umbruch der 68er noch nichts ahnen lässt. 1965 lautet sein Untertitel „Eine Sendung für sie und für ihn“ und läuft in Bayern 1. Beiträge über Verbraucherrechte, Kindererziehung, Gesundheit und Alltagsprobleme stehen auf dem Programm. 1968 kommt dann auch im BR die Zäsur: Die Stunde zwischen zehn und elf Uhr spiegelt die Rebellion der Jungen: Das »Notizbuch« mischt bei gesellschaftspolitischen Debatten mit, bringt umstrittene Themen zur Sprache. Die Sendung stößt neues Denken an, kritisch, unkonventionell, frech. Für zahllose Hörerinnen ist das »Notizbuch« unverzichtbare Quelle der Neuorientierung auf dem Weg zu ihrer Emanzipation. Seitdem hat sich die Welt verändert. Doch die Themen des »Notizbuchs« sind aktueller denn je. Das Notizbuch-Team: 1. Reihe von links: Werner Buchberger, Frank Miller, Johanna Stadtler und Ludwig Gruber. 2. Reihe von links: Eleni Iliadou, Nicole Ruchlak, Ina Krauss und Martin Eberspächer. 3. Reihe von links: Ulrike Hagen, Jutta Prediger, Karsten Böhme und Hubert Fritz. 4. Reihe: Doris Schleich, Monika Dollinger, Sybille Giel, Petra Kindhammer, Christian Sachsinger, Ulrike Ostner und Klaus Boffo. www.bayern2.de
Foto: © BR (Iris Fulda)

• Weltweit erstes Schlagloch-Minigolf-Turnier: Viele Straßen in Schleswig-Holstein gleichen nach dem harten Winter eher einem Schweizer Käse - Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Für die NDR 1 Welle Nord die Gelegenheit, eine verrückte Idee in die Tat umzusetzen: Auf dem gesperrten Teilstück der Landstraße 192 zwischen Süderlügum und Ellund ludt der Sender am Mittwoch, 17. März, zum ersten Schlagloch-Minigolf-Turnier ein. Auf dem Abschnitt in Höhe Bögelhuus traten vier Mannschaften auf vier Schlagloch-Minigolf-Bahnen gegeneinander an und haben aus dem Ärgernis vieler Autofahrer pures Vergnügen gemacht. Angefangen hat alles mit einer Idee von NDR 1 Welle Nord Frühmoderator Jan Malte Andresen (»Schleswig-Holsteins bester Wecker«): Ein Minigolfturnier auf irgendeiner Schlaglochpiste in Schleswig-Holstein. Prompt kam ein Tipp von NDR 1 Welle Nord-Hörer Christian Reinfeld aus Handewitt-Ellund. Er empfahl die Landesstraße 192, die parallel zur deutch-dänischen Grenze verläuft und zur Zeit in öffentlich-privater Partnerschaft grundsaniert wird: Hier war die Schlaglochdichte besonders hoch. Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte den nötigen Sinn für Humor und war ebenso mit dabei beim etwas anderen Minigolf-Turnier, wie auch die ausführende Baufirma und der Schleswig-Holsteinische Minigolfsportverband. Auch Jan Malte Andresen und Moderationskollegin Maja Herzbach haben die Golfschläger geschwungen. NDR 1 Welle Nord berichtete nicht nur live vom ersten Schlagloch-Minigolf-Turnier, sondern auch über den aktuellen Stand der Straßensanierungen - auf der Landesstraße 192 in Nordfriesland und im ganzen Land. www.wellenord.de Foto: © NDR

• 8.000 Mal Ohrenbär: Am 26. März ging der Ohrenbär mit seinen Radiogeschichten für kleine Leute zum 8.000sten Mal auf Sendung. Seit 1987 können Kinder jeden Abend auf radioBerlin 88,8 um 19.20 Uhr einer zehnminütigen Geschichte lauschen - mal fantastisch, mal skurril, mal ernst oder lustig. In der Jubiläumssendung las die Schauspielerin Catherine Stoyan aus der Geschichte „Anna in der Stunde, die es nicht gibt“ von Andrea Paluch und Robert Habeck. Die aktuellen Radiogeschichten vom Ohrenbär sind sieben Tage lang im Internet nachzuhören. Außerdem kann man dort die neusten E-Cards vom Ohrenbär an Freunde und Familie verschicken. Die vom rbb produzierte Sendung läuft auch auf WDR 5 und NDR Info. www.ohrenbaer.de Foto: © rbb

Erwin Lehn, der Gründer und langjährige Leiter des Südfunktanzorchesters, ist am 20. März nach langer schweren Krankheit im Alter von 90 Jahren in Stuttgart gestorben. Als ‚The German Jazz Hurricane’ entwickelte er im Auftrag des damaligen SDR schon früh den ureigenen Sound seines Südfunktanzorchesters und machte die Band zu einem der führenden Swing-Orchester Europas. Dank Erwin Lehn gehört Stuttgart seither zu den besten Adressen des Big-Band-Jazz. Erwin Lehn begann seine musikalische Laufbahn 1945 als Pianist und Arrangeur beim Radio-Berlin-Tanzorchester. In den Jahren 1947 bis 1950 leitete er, gemeinsam mit Horst Kudritzki, das Orchester und spielte seine ersten Platten ein. Am 2. April 1951 gründete Lehn das Südfunktanzorchester in Stuttgart. In den Fünfziger und Sechziger Jahren machte er das Orchester, dessen Leiter er mehr als 40 Jahre lang bis November 1991 war, zur führenden Jazz-Big-Band neben der von Kurt Edelhagen. 2001 wurde Erwin Lehn für sein Lebenswerk mit der German Jazz Trophy ausgezeichnet. Neben dem Jazz widmeten sich Lehn und sein Südfunktanzorchester auch dem Bereich der leichten Muse und der populären Musik. Zudem schrieb Lehn die Musik für rund 50 Filme. Für den Rundfunk produzierte er im Laufe seiner Tätigkeit fast 8.000 Titel. Ein großes Anliegen war Erwin Lehn die Ausbildung des Musikernachwuchses. Als Lehrbeauftragter (ab 1985 als Professor) übernahm er 1977 die Big Band der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, die sich unter seiner Leitung einen internationalen Ruf erspielte. Darüber hinaus war das Südfunktanzorchester selbst eine Talentschmiede. Aus ihm stammen Big Band Leader wie Horst Jankowski, Peter Herbolzheimer oder Ernst Mosch. Auch in Fernsehsendungen trat Lehn oft mit seinem Südfunktanzorchester auf. Er begleitete musikalisch Sendungen wie »Die Caterina-Valente-Show«, »Guten Abend mit Peter Frankenfeld«, »Die Marika-Röck-Show« und viele andere.

• Neue Oldie-Sendung: Ab 16. Mai, können die Oldie-Fans in Niedersachsen regelmäßig ihre Superstars aus fünf Jahrzehnten wiedertreffen. Dann nämlich spielt NDR 1 Niedersachsen in einer neuen Sendung die Mega-Hits. Immer sonntags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr gibt es in »Meine Oldies« ein Wiederhören mit Superstars wie Elvis, den Beatles, Cliff Richard, den Bee Gees bis zu Abba und Elton John. Dazu erzählen die Musikredakteure viele interessante Geschichten von den Stars, über ihre Groupies, was Backstage geschah und warum einige Berühmte eigentlich nur „One-Hit-Wonders“ waren. www.ndr1niedersachsen.de

• „Einen Echo für das Lebenswerk? Ich dachte, so etwas bekommen nur Ältere“, scherzte die 82-jährige Jazz-Legende Paul Kuhn, als er unter stehenden Ovationen den Musikpreis aus den Händen seines langjährigen Freundes James Last entgegennahm. Bei der Premiere des ECHO Jazz am 5. Mai in der Bochumer Jahrhunderthalle wurden neben Paul Kuhn nationale und internationale Künstler in 31 Kategorien ausgezeichnet. Im Bild: Paul Kuhn (links) und sein Freund James Last. Foto: © WDR (Thomas von der Heiden)

• Norbert Taferner, früherer Mitarbeiter des Deutschen Dienstes von Radio RSA (Südafrika), kam beim Flugzeugabsturz unweit der libyschen Hauptstadt Tripolis, bei dem am 12. Mai 103 Menschen starben und nur ein Junge überlebte, zusammen mit seiner Frau ums Leben. Nobert und Paula Taferner stammten ursprünglich aus dem österreichischen Pörtschach und wanderten 1965 bzw. 1967 nach Südafrika aus. Von Haus aus Flugzeugtechniker arbeitete Norbert Taferner zuerst für zwei Privatbetriebe, dann 28 Jahre für das Südafrikanische Bundesamt für Zivilluftfahrt und ab 2001 in einer eigenen Firma. Der Amateurfunker mit dem Rufeichen ZS6ANL beteiligte sich 15 Jahre lang an den deutschen und niederländischen Sendungen des südafrikanischen Auslandsdienstes Radio RSA. Kurzwellenhörer kennen ihn daher als Redakteur des DX-Programmes »Kurzwellenreiter«.

• Jubiläum auf SR 3 Saarlandwelle: Am 2. September 2000 moderierte Oliver Hottong die erste Ausgabe der damals neu ins Programm gekommenen SR 3-Schlagerparade. Knapp zehn Jahre später, am 19. Juli 2010, führte Sebastian Kolb durch die 500. Sendung. In diesem Zeitraum wurden unzählige Neueinsteiger, Aufsteiger und Absteiger durch das Voting der Hörer von SR 3 Saarlandwelle ermittelt.

• Jürgen Möbius gestorben: Jürgen Möbius, der beim deutschsprachigen Dienst von Radio RSA in Südafrika gearbeitet hat, ist tot. Er starb nach längerer Krankheit am 27. Juli in Berlin, wo er seit einigen Jahren lebte. Radio RSA, das von 1967 bis 1990 in Deutsch sendete, gehörte in jenen Jahren zu den beliebtesten deutschsprachigen Auslandsdiensten.

»Hey Music« auf radioBerlin 88,8 vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ging am Montag, 8. November zum 2000. Mal on air. Als die Sendung startete, war Jürgen Jürgens, radioBerlin-Moderator und -Musikchef, einer der ersten Hörer und ging noch zur Schule. Nach einem Interview mit dem damaligen Moderator Rainer Bertram wurde Jürgen Jürgens zunächst Gastmoderator, wenig später übernahm er die Sendung und erreichte durch regelmäßige Live-Übertragungen von »Hey Music« aus Schulen Kultstatus in der Stadt. 2007 erschien zum 40. Geburtstag der Sendung das Buch „40 Jahre Hey Music - 40 Jahre Popgeschichte“ mit vielen Fotos und persönlichen Anekdoten. Im Bild: Popstar Annett Louisan mit Jürgen Jürgens im radioBerlin 88,8-Studio. www.radioberlin.de Foto: © rbb (Peter Rauh)

• Jubiläum für Schlagerparade: „Immer wieder sonntags“ haben die sächsischen Schlagerfreunde einen festen Termin. Da läuft um 18.10 Uhr die MDR 1 RADIO SACHSEN-Schlagerparade. Am 7. November war es die 800. Sendung. Die Musikredaktion des Heimatsenders kann damit die beeindruckende Zahl von 2412 Neuvorstellungen seit 1995 vorweisen.
Seit Februar 2009 moderiert Bodo Gießner die beliebte Wertungssendung. Der Dresdner sorgt mit der MDR 1 RADIO SACHSEN-Diskothek bei zahlreichen Veranstaltungen für beste Partystimmung
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• 50 Jahre Sendungen aus Monte Carlo: Seit 50 Jahren sendet die Radiomission TWR über Kurzwelle aus Monte Carlo (Monaco). Am 16. Oktober 1960 wurde die erste Sendung über einen 100 Kilowatt starken Sender ausgestrahlt. Dazu nutzte TWR die einst von den Nationalsozialisten errichteten Sendeanlagen auf dem Mount Agel in Monte Carlo. TWR, früher Trans World Radio, wurde von dem amerikanischen Missionar Paul E. Freed (1918-1996) gegründet. Vom Februar 1954 bis Ende 1959 sendete TWR über die „Stimme von Tanger“ in Marokko. Als die internationale Zone in Tanger an Marokko zurückgegeben wurde, musste TWR den Standort aufgeben. Bis dahin hatte TWR Sendungen in 24 Sprachen im Programm, darunter auch Deutsch. Bereits Mitte 1959 konnte Freed mit Radio Monte Carlo einen Sendevertrag abschließen. Nach einem Dreivierteljahr Pause ging das christliche Radio wieder europaweit auf Sendung. 1952 nach der Gründung von TWR lud Ralph Freed den deutschen Missionar Helmut Gärtner zur Mitarbeit ein. So kam es, dass ab 1956 auch in deutscher Sprache zunächst aus Tanger gesendet wurde. Im Oktober 1959 gründete sich auf Bestreben von Gärtner im mittelhessischen Wetzlar ein deutscher Zweig unter dem Namen „Evangeliums-Rundfunk“ (ERF). Sendestart für die Programme aus Wetzlar war am 5. Februar 1961. Heute sendet TWR aus Monte Carlo in insgesamt 16 Sprachen. Deutsche wurde Ende Oktober 2007 nach mehr als 45 Jahren über Kurzwelle eingestellt, da der ERF inzwischen über andere Verbreitungswege wie Satellit, Kabel, Mittelwelle und Internet verfügt. www.erf.de